Die deutsche MTTC Initiative
Veranstaltung
- 7. MTTC Workshop, 03./04. September 2010, Bonn
Details & Anmeldung
Details & Anmeldung
Der 7. Workshop der Deutschen Fortbildungsinitiative "Molecular Targeted Therapy of Cancer (MTTC)", findet am 03. und 04. September 2010 in Bonn statt.
Folgende aktuelle Strategien für die zielgerichtete molekulare Therapie von Krebserkrankungen werden diskutiert:
- Antikörper-basierte Strategien
- Vakzinierung
- Antiangiogenese
- EGF-R Inhibition
- Signal-Transduktions-Inhibition
Die vermittelten Inhalte wurden von international renommierten Onkologen entwickelt und bereits bei den vorangegangenen sechs MTTC Workshops in Deutschland mit exzellenter Resonanz präsentiert. Diese Veranstaltung ist eingereicht zur Zertifikation bei der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO), der ESMO und der Ärztekammer Nordrhein (ÄkNo).
Wir würden uns freuen, Sie zum 7. MTTC Workshop in Bonn begrüßen zu können.
Veranstalter: Deutsches Board der Fortbildungsinitiative MTTC
Prof. Wolfgang Berdel
Universitätsklinikum Münster
Prof. Peter Brossart
Universitiätsklinikum Bonn
Prof. Carsten Bokemeyer
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Die Veranstaltungsreihe wird durch einen "unrestricted educational grant" der Firma Merck Pharma GmbH unterstützt.
MTTC Award 2010
Informationen zur Bewerbung
Informationen zur Bewerbung
Der MTTC AWARD wird alljährlich ausgeschrieben vom deutschen Council der Fortbildungsinitiative Molecular Targeted Therapy of Cancer. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis, wird gefördert durch die Merck Serono GmbH Deutschland. Eingereicht werden, können im Jahr 2009/2010 veröffentlichte oder zur Publikation in führenden internationalen Zeitschriften angenommene Arbeiten auf dem Gebiet der Krebsforschung im Bereich "Molecular Targeted Therapy of Cancer".
Der Preis wird verliehen während des 7. MTTC Workshops/Symposiums am 03./04.September 2010 in Bonn.
Preisverleiher:
Deutsches Council der Fortbildungsinitiative Molecular Targeted Therapy of Cancer
Dotation:
5.000 Euro
Stifter der Dotation:
Merck Serono GmbH Deutschland
Ablauf der Ausschreibungsfrist:
30.07.2010
Bewerbungen an:
Prof. Carsten Bokemeyer: c.bokemeyer@uke.uni-hamburg.de,
Prof. Wolfgang Berdel: berdel@uni-muenster.de,
Dr. Kerstin Reuter: Kerstin.Reuter@reumedco.com
Für Informationen zum Award, der Bewerbung und dem Programm des 7. MTTC Workshops, kontaktieren Sie bitte Dr. med. Kerstin Reuter (E-Mail: Kerstin.Reuter@reumedco.com)
Mitglieder
Wolfgang Berdel
Wolfgang Berdel
Wolfgang E. Berdel erhielt seinen Doktortitel von der Universität Freiburg. Stationen seiner Tätigkeit waren unter anderem die Technische Universität in München, die Emory Universität in Atlanta, Georgia und die Freie Universität Berlin.
Dr. Berdel ist zurzeit Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik A des Universitätsklinikums Münster und forscht auf den Gebieten molekulare Hämatologie und Onkologie. Seit 2003 ist er Prorektor der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
Für seine Leistungen wurde Dr. Berdel mit so renommierten Auszeichnungen geehrt wie dem Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Farmitalia Carlo-Erba Preis der Arbeitsgemeinschaft für Internistische Onkologie (AIO) und dem Deutschen Krebspreis der Deutschen Krebsgesellschaft.
Lothar Bergmann
Lothar Bergmann
Lothar Bergmann ist Sprecher des Tumorzentrums Frankfurt und leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik II (Onkologie/Hämatologie) der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt.
Schwerpunkt seiner klinischen Tätigkeit ist die Therapie von Leukämien, Lymphomen und soliden Tumoren. Wissenschaftliche Schwerpunkte bilden die Gebiete Apoptose, Immunregulation, Tumorimmunologie und Onkogenexpression.
Prof. Bergmann ist Mitglied in zahlreichen internationalen Fachorganisationen, darunter die Amerikanische Gesellschaft für Klinische Onkologie (ASCO), die Amerikanische Gesellschaft für Krebsforschung (AACR), die Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO), die Internationale Gesellschaft für Experimentelle Hämatologie (ISEH) und die Amerikanische Gesellschaft für Hämatologie (ASH).
Zudem ist Lothar Bergmann Mitglied in mehreren deutschen Fachgesellschaften, darunter die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO), die Arbeitsgemeinschaft für Internistische Onkologie (AIO), die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin. Seit 1997 ist er Außerordentliches Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, stellvertretendes Mitglied der ?off-label? Kommission des BfArm und seit 2001 Sekretär der Biological Development Association (BDA). Seit 3 Jahren ist er Mitglied der Scientific Advisory Group Oncology (SAG-Oncology) der EMEA.
Carsten Bokemeyer
Carsten Bokemeyer
Carsten Bokemeyer ist Direktor der Medizinischen Klinik II (Schwerpunkte: Onkologie, Hämatologie, Knochenmarktransplantation und Pneumologie) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Das Hauptinteresse seines wissenschaftlichen Wirkens gilt der Erforschung maligner Keimzelltumore, der Entwicklung multimodaler Therapiekonzepte bei Patienten mit gastrointestinalen Krebserkrankungen und der Erforschung neuer Arzneimittel in der Onkologie.
Prof. Bokemeyer ist Mitglied zahlreicher Fachgesellschaften, darunter die Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO), die Amerikanische Gesellschaft für Klinische Onkologie (ASCO) und die Deutsche Gesellschaft für Onkologie und Hämatologie (DGHO). Er ist seit 2006 Mitglied im Vorstand der Deutschen Krebsgesellschaft und als Gutachter für zahlreiche nationale und internationale Fachzeitschriften und Forschungseinrichtungen tätig.
Peter Brossart
Peter Brossart
Peter Brossart studierte Medizin an der Universität Tübingen. Nach Abschluss seines Studiums arbeitete er an der Medizinischen Universitätsklinik Freiburg in der Abteilung für Hämatologie und Onkogie und an der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg in der Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie. Es folgte ein Forschungsaufenthalt am Howard Hughes Medical Institute, Abteilung für Immunologie der Universität von Washington, Seattle, unter der Leitung von Prof. M. J. Bevan.
1997 kehrte Prof. Brossart nach Tübingen zurück und arbeitet seither in der Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie der Medizinischen Universitätsklinik.
Seit 2001 ist er Klinischer Oberarzt und seit 2004 Geschäftsführender Oberarzt der Abteilung für Onkologie, Hämatologie, Immunologie, Rheumatologie und Pulmologie der Uniklinik in Tübingen. Seine Forschungsarbeit wurde unter anderem mit dem Arthur-Pappenheim-Preis der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie ausgezeichnet.
Gunnar Folprecht
Gunnar Folprecht
Gunnar Folprecht ist Oberarzt an der Medizinischen Klinik I des Universitätsklinikums Dresden. Zwischen 1991 und 1998 studierte er in Würzburg und Dresden und ist seit dem Ende des Studiums am Universitätsklinikum in Dresden tätig. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Therapie von gastrointestinalen Tumoren, insbesondere die Therapie des kolorektalen Karzinoms, die auch das Thema seiner Habilitation (2008) war.
PD Dr. Gunnar Folprecht ist Chair der Colon cancer task force in der EORTC-GI sowie Mitglied der Amerikanischen Gesellschaft für Klinische Onkologie (ASCO), der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) und der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO) der deutschen Krebsgesellschaft.
Thomas Hoffmann
Thomas Hoffmann
Thomas Hoffmann studierte Humanmedizin in Düsseldorf und London. Von 1999 ? 2000 arbeitete er im Rahmen eines Forschungsstipendiums am University of Pittsburgh Cancer Institute. 2001 kehrte Dr. Hoffmann nach Düsseldorf zurück und habilitierte sich 2004 für das Fach Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde. Er arbeitet als leitender Oberarzt an der Hals-, Nasen- und Ohrenklinik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. In seiner Forschungstätigkeit befasst sich Dr. Hoffmann insbesondere mit der Entwicklung immunologischer Behandlungsansätze für Kopf-Hals-Karzinome.
Norbert Schleucher
Norbert Schleucher
Norbert Schleucher studierte Medizin an der Universität-Gesamthochschule Essen. Zwischen 1997 und 2003 arbeitete er als Assistenzarzt in der Inneren Klinik und Poliklinik Tumorforschung des Westdeutschen Tumorzentrums am Universitätsklinikum Essen. Darüber hinaus war er am Institut für Zellbiologie des Universitätsklinikums Essen, im Bereich Tumorforschung, tätig.
Seit Januar 2004 ist er Oberarzt am Zentrum für Innere Medizin am Marienkrankenhaus Hamburg, mit Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie.
Hubert Serve
Hubert Serve
Prof. Dr. med. Hubert Serve, geboren 7.5.1962 in Backnang/Württemberg
Medizinstudium in Heidelberg, Weiterbildung in Innerer Medizin und Hämato-Onkologie in München, Ulm, Berlin und Münster, sowie in Experimenteller Hämatologie und Molekularbiologie am Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York. Von 1997-2007 als Oberarzt und von 2003-2007 als Professor für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie an der Universität Münster. Seit 2007 Direktor der Medizinischen Klinik 2 mit den Schwerpunkten Hämatologie, Onkologie, Rheumatologie, Infektiologie und HIV-Erkrankungen an der Universität Frankfurt. Neben seiner klinischen Tätigkeit in der Hämatologie und Internistischen Onkologie beschäftigt sich Prof. Serve seit Jahren mit Mechanismen der Signaltransduktion, ihrer Störung bei malignen Erkrankungen und der therapeutischen Anwendung molekular zielgerichteter Substanzen, vor allem bei der AML, und anderen hämatologischen Neoplasien. Er gehört der MTTC-Initiative seit 2003 an.
Andreas Mackensen
Andreas Mackensen
Andreas Mackensen begann seine klinische Ausbildung 1988 an der Medizinischen Klinik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in der Abteilung Hämatologie/Onkologie bei Prof. Dr. G.W. Löhr. Nach dreijähriger Assistenzarzttätigkeit wechselte er in das Forschungslabor von Prof. Dr. T. Hercend, Institut Gustave Roussy, Villejuif/Paris, Frankreich.
Im Jahre 1993 kehrte Dr. Mackensen an die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zurück, wo er 1998 im Fach Innere Medizin habilitierte. 1999 erhielt Andreas Mackensen einen Ruf auf eine C3-Professor in der Abteilung Hämatologie und Internistische Onkologie an der Universität Regensburg. 2006 konnte er dort eine klinische Forschergruppe der DFG zum Thema ?Zell-vermittelte Regulation von auto- und alloreaktiven Immunreaktionen? einrichten. Im Oktober 2007 hat Prof. Mackensen den Lehrstuhl für Hämatologie & Internistische Onkologie an der Universität Erlangen übernommen. Sein klinisches Interesse gilt dem gesamten Gebiet der Hämatologie und Onkologie, insbesondere der zellulären Tumorimmuntherapie einschließlich der autologen und allogenen Stammzelltransplantation. Wissenschaftlich beschäftigt sich Prof. Mackensen seit 13 Jahren mit der Analyse immunologischer Mechanismen bei der Krebsabstoßung und der Entwicklung neuartiger immunologischer Strategien zur Bekämpfung von Krebserkrankungen.









